Am 05.09.2009 hat im Reitkindergarten die Prüfung zum Steckenpferd stattgefunden.
Der Tag begann mit Pferdepflege und mit der richtigen Benennung des Putzzeugs. Gesattelt und getrenst wurde dann mit Hilfe und vor allem unter Anleitung der Kinder.
Beim Reiten haben die vier- bis siebenjährigen Kinder ihre Fähigkeiten an der Longe ebenso unter Beweis gestellt, wie beim freien Reiten in der Abteilung.
An der Longe waren die drei Gangarten Schritt, Trab und Galopp gefragt, während in der Abteilung Handwechsel und das Reitenim Schritt und im Trab gefordert wurden.
Nach dem Reiten ging es dann über zum Theorieteil. Hier wurden Kenntnisse über das allgemeine
Wissen über Haltung und Verhalten, Krankheiten und Sicherheit in Umgang mit dem Pferd abgefragt.
Bei der Urkundenvergabe wurde noch einmal gezittert, den trotz durchweg guter Leistung war sich nicht jeder der kleinen Teilnehmer sicher, ob er die Prüfung wirklich bestanden hat.
Einen Grund zur Sorge gab es aber nicht. Alle Kinder haben sehr gute Leistungen gezeigt und sind somit jetzt stolze Inhaber des Motivationsabzeichens "Steckenpferd".

13.06.2009
Wir möchten unsere Ponys noch lockerer und ausbalancierter bekommen. Dafür haben wir Dual Aktivierung mit ihnen gemacht. Meistens sind wir einzeln, manchmal auch in der Abteilung durch die Dual Gassen geritten. In den Gassen sollten wir die Zügel einfach ein wenig lockerer lassen, so dass die Ponys sich selber den Weg suchen mußten. Direkt nach der Gasse war es aber wichtig, sofort in auf die Nächste zu schauen. So sitzen wir immer mit unserem Gewicht in die Richtung in die wir reiten wollen. Wir haben dann die Ponys noch leicht nach innen gestellt und so dann auch (fast) immer getroffen.
Etwas weiter aussen standen noch zwei kleine Hindernisse. Über die sind wir im Schritt geritten und aus dem Trab gesprungen. Den Ponys tat das richtig gut und sie gingen nach einiger Zeit wirklich noch schöner als sonst. Nur Mickey hatte es heute faustdick hinter den Ohren. Mehr wird hier nicht verraten ;-)



06.06.2009
Wir haben nahtlos an unser Gelerntes aus der Vorwoche angeknüpft. Wieder standen die Pylonen herum, die wir zum Trainieren
genutzt haben. Wenn wir auf die Mittellinie geritten sind, ist jeder zweite Reiter in eine andere Richtung geritten. So ist z.B. der Erste und der Dritte links neben der Mittellinie her durch die gelben Pylonen geritten, der Zweite und Vierte, rechts neben der Mittellinie durch die Blauen. Das hört sich einfacher an, als es ist, denn die Ponys laufen natürlich viel lieber hintereinander her. Abgewendet haben wir dann auch entgegengesetzt. So haben wir uns immer zweimal auf der ganzen Bahn getroffen und wir mußten uns ganz schön konzentrieren um immer richtig zu erkennen, wer jetzt Vorfahrt hat und auf dem Hufschlag bleiben darf.



30.05.2009

Wir haben uns mit den Bahnfiguren beschäftigt. Diese haben wir zwar in der letzen Zeit häufiger geritten. Heute wollten wir aber vor allem darauf achten sie korrekt auszuführen. In den Ecken standen Pylonen, damit wir sehen konnten wie weit wir in die Ecken reiten sollten. Besonders aufpassen mußten wir bei den Handwechseln. Die hinteren Ponys versuchen gerne den Vorderen einfach nur hinterher zu laufen und kürzen dafür gerne mal ab. Wir haben aber richtig viel Biss gezeigt, um die Ponys so zu
lenken, wie wir es wollten.
Wir möchten zwar immer nett zu den Tieren sein, aber ab und zu muss man auch ein bißchen mehr Strenge zeigen. Als die Ponys verstanden haben, das wir es richtig Ernst meinen, ging das reiten plötzlich viel einfacher. Sie haben leichter nachgegeben, wenn wir abwenden wollten und reagierten viel besser. Wir sind wieder getrabt und galoppiert. Das klappte heute einzeln und in der Abteilung richtig gut. Zwischendrin haben wir sogar ein paar Aufgaben aus einer Quadrille geübt.



23.05.2009
Nach dem Spaß in der letzten Woche, sollte es diesmal wieder Ernster zugehen. Wir haben erst auf dem Holzpferd, dann auf den richtigen Ponys den leichten Sitz geübt. Den braucht man z.B. beim Springen um den Pferderücken zu entlasten. Wichtig ist, das man sich nicht an den Zügeln nach vorne zieht und auch nicht die Beine dabei ausstreckt. Man soll einfach nur den Popo etwas anheben und dabei im Gleichgewicht bleiben. 
Die Ponys waren heute ein bißchen nervös. Zwei Reitkindergartengeschwister haben ihr eigenes Pony mitgebracht. Da Pferde in einer festen Herde leben und sich in ihr auch sicher fühlen ist es für sie ganz schön aufregend, wen plötzlich ein fremdes Pferd da ist. Alle wollten zu Alezan hin und bei unseren drei Wallachen hatte man das Gefühl, das sie auf einmal Hengste geworden sind. Das Reiten war dadurch heute etwas anstrengender, aber wir haben es trotzdem gut gemeistert. Wir sind erst im Schritt und dann im Trab im leichten Sitz über eine Stange geritten. Ab und zu ist auch ein Pony drüber gesprungen. Erst waren wir ein wenig erschrocken, hinterher waren wir aber ganz schön stolz auch das geschafft zu haben .



16.05.2009
Nach so viel konzentrierter Arbeit in den letzten Wochen sollten wir einfach nur Spaß haben. Wir sind ausgeritten. Erst wurden wir um das große Rapsfeld geführt. Wir haben Schritt, Trab und Galopp ausprobiert. Am schönsten war der Galopp, aber weder die Ponys noch die Führer können ewig rennen.

Als alle einmal dran waren, haben wir uns im Handpferdereiten geübt. Wir haben nicht selber ein Handpferd geführt, sondern wurden auf einem mitgenommen. So konnten wir nochmal richtig flott vorwärts reiten. Das war eine tolle Belohnung für unser fleißiges Lernen in den letzten Wochen.



09.05.2009
Es hieß ein weiteres Mal Einzel und Abteilungsreiten. Da wir inzwischen alle richtig schön ausbalanciert auf den Ponys sitzen, wollten wir uns mehr auf unseren Sitz konzentrieren. Damit wir aber trotz aller Konzentration nicht verkrampfen haben wir uns heute erst einmal um unsere Beine und Hände gekümmert. Es ist sehr wichtig den Absatz nicht hoch zu ziehen. Denn nur wenn das Bein lang ist, ist der hintere Muskel in unserem Unterschenkel gespannt. Damit können wir dann genug Druck ausüben um die Ponys z.B. anzutreiben.
Die Hände sollen ziemlich dicht beieinander und aufrecht getragen werden. Manche von uns nehmen gerade beim Lenken die Hände sehr weit auseinander. Uns hilft dann die Vorstellung, das man auf dem Pferd keine Zeitung lesen können soll, sondern nur ein Pixibuch.
Eine Besonderheit gab es diesmal. Die Ponys waren alle mit Dreiecks- oder Laufferzügeln ausgerüstet, damit wir mehr auf uns achten konnten.
02.05.2009
Urlaubs- und Krankheitsbedingt mußte der Reitkindergarten leider ausfallen.
Es geht das Gerücht um, das die Ponys nicht allzu traurig waren, dass sie statt dessen nur auf die Wiese durften ;-)




25.04.2009
Traben und galoppieren können wir jetzt schon richtig gut, nun wollten wir an unserem Durchsetzungsvermögen arbeiten. Die Ponys haben nämlich mittlerweile ganz gut raus gekriegt, das die Arbeit ja mehr Spaß macht, wenn sie sich einfach an den Vorderen dranhängen. Also war die Aufgabe unser Pony immer sofort weg zu lenken, wenn ein anderes in die Nähe kam. Zusätzlich sollten wir noch einzeln kleine Hindernisse bewältigen.
Das war leichter gesagt als getan. Wir wollten ja nicht an den Zügel herumreißen, sondern schon vorher erkennen, was unser Pony vor hat und dementsprechend reagieren. Oft haben wir es geschafft, aber leider nicht immer. Aber dafür sind wir ja da- um zu lernen.
Nach dem Reiten haben wir Joschi und Shayar gewaschen, weil sie am nächsten Tag auf ein Turnier gehen sollten. Da sollen sie nicht nur schön gehen, sondern auch richtig gut aussehen.



18.04.2009
Als wir kamen standen die Ponys auf dem Reitplatz. Wir wollten sie, wie immer, reinholen um sie zu putzen und für das Reiten fertig zu machen. Nur haben wir dabei nicht mit den Ponys gerechnet. Die sind vor uns weggelaufen und sind über den Platz getobt. Runde für Runde sind sie gerannt und waren gar nicht mehr zu beruhigen. Wir hätten nie gedacht, das ein Shetlandpony so schnell laufen kann. Als sie sich dann endlich ausgetobt hatten, ließen sie sich auch einfangen.
Wir haben sie dann sauber gemacht und für das Reiten vorbereitet. Nachdem uns das Galoppieren beim letzten
Mal so viel Spaß gemacht hat, wollen wir uns jetzt noch mehr anstrengen, um die Lenkung noch besser zu installieren ;-)
Wir sind durch Gassen geritten und sollten in den Ecken immer hinter den Hütchen lang reiten. Im Schritt hat das gut geklappt. In den schnelleren Gangarten müssen wir das noch ein bißchen üben. Da uns der Geschwindigkeitsrausch mittlerweile ganz schön gepackt hat, mußten wir einige Male gebremst werden. Auch wenn das manchmal nicht so einfach für uns ist, müssen wir verstehen, das die Ponys nicht nur rennen können, sondern zwischendurch auch immer Schrittpausen brauchen.



Hier die Fotos des Tages.
11.04.2009
Als wir am Stall angekommen sind, war schon jemand vor uns da gewesen - der Osterhase! Also ging es erst einmal los, nachsehen was er für uns versteckt hatte. Nach gemeinschaftlichem Suchen haben wir dann auch alle unser Schokoküken gefunden.
Es sollte Osterlich weiter gehen. Es wurden Farben rausgeholt und wir haben schon damit gerechnet, dass wir
Eier anmalen sollten.
Auch wenn wir das normalerweise gerne machen, hätte das heute nicht so viel Spaß gemacht.
Wir kommen doch schließlich wegen der Ponys. Statt Eiern haben wir diese dann auch geholt. Zuerst haben wir sie geputzt, um den groben Dreck runter zu bekommen. Dann ging es an die Farben. Wir durften unserer Fantasie freien Lauf lassen und so sah am Ende jedes Pony anders aus.
Anschließend haben wir die vier Ponys gesattelt und getrenst. Dann ging es sofort auf den Reitplatz. 
Dieser war ungewohnt leer, dafür dass wir keine Longestunde machen wollten.
Da wir aber in der letzen Zeit so motiviert trainiert haben, durften auch die, die noch nicht so lange reiten in der Abteilung traben und wer wollte auch galoppieren. Das hat auch super geklappt. Ab und zu sind wir zwar nebeneinander her geritten, anstatt hintereinander. Aber das macht uns und den Ponys auch mehr Spaß.



04.04.2009

Laßt uns spielen!!!
Bei frühlingshaften Temperaturen war einiges los. Es war ein Geschicklichkeitsparcours aufgebaut, den wir zu Fuß und zu Pferd bestreiten sollten. Um es nicht zu leicht zu machen, sind wir in zwei Gruppen angetreten. Es galt einen Becher Wasser sicher ins Ziel zu bringen. Da wir eine ungerade Anzahl an Kindern waren hat Kerstin sich geopfert und mitgemacht.
Erst einmal wurde balanciert, Wasser geschöpft, unter Stangen geklettert, gerutscht und nochmal balanciert. Das wir dabei unser Gleichgewicht, die Koordination und Beweglichkeit geschult haben, haben wir gar nicht gemerkt. Wie denn
auch? Es galt schließlich gleich weiter zu machen, aufs Pony zu klettern und mit ihm dann über die Brücke, über Stangen und den großen Wassergraben zu reiten.
Am Ende hatte jedes Team seinen Eimer in den der Rest Wasser geschüttet wurde. Das Siegerteam hatte am Ende nur einen denkbar knappen Vorsprung.
Nach dem Aufräumen haben wir den Ponys noch etwas Bewegung verschafft und sie verwöhnt.



28.03.2009
Wir wollen demnächst auch in den schnelleren Gangarten unsere Ponys sicher beherrschen können. Deshalb haben wir uns
entschieden noch einmal Longentraining zu machen.
Wir haben Joschi und Shayar dafür fertig gemacht. Die beiden verlieren noch immer sehr viel Winterfell. Nach dem Putzen war der ganze Stallboden voller Haare. Anschließend wurden die Ponys gesattelt und... nein, nicht getrenst. Sie bekamen einen Kappzaum drauf. Der eignet sich viel besser zum Longieren, weil damit das empfindliche Pferdemaul geschont wird und der Longierende genauere Hilfen geben kann. Ein Kappzaum sieht ein bisschen aus, wie ein eng verschnalltes Halfter aus Leder, nur mit lauter Ringen dran. Die Longe kommt an einen der Ringe.

An der Longe haben wir angefangen uns von oben nach unten zu lockern.
Erst haben wir die Schultern und die Arme kreisen lassen. Dann haben wir unsere Hüfte und die Beine gelockert. Nachdem wir schon wissen was Leichttraben ist, haben wir den leichten Sitz gelernt. Dabei muss man den Popo leicht aus dem Sattel heben und sich ein wenig nach vorne beugen.
Uns wurde erklärt, dass das für die Ponys sehr angenehm ist, weil sie so kaum unser Gewicht spüren. Die Jockeys auf der Rennbahn reiten auch in einem (extremen) leichten Sitz. Das ist auch ein Grund warum die Pferde auf der Rennbahn so unheimlich schnell laufen können. Auch während eines Sprungs geht man in den leichten Sitz, um den Pferderücken zu entlasten.

Einige von uns können sich mittlerweile schon im Trab mit einer oder sogar mit beiden Händen loslassen.
Das ist sehr wichtig, denn wenn wir alleine mit den Ponys traben wollen, dürfen wir die Zügel nicht zum Festhalten benutzen. Das nennt man dann einen zügelunabhängigen Sitz. Den wollen wir alle unbedingt erlernen.
Unsere Eltern sind auf jeden Fall mächtig stolz darauf, was wir schon alles können. Auch wenn sie jedes Mal die Luft anhalten, wenn sie uns galoppieren sehen ;-)
21.03.2009
Reiten hat sehr viel mit Balance zu tun. Wir haben getestet, ob wir ein gutes Gleichgewicht haben und sind über Stangen balanciert. Obwohl wir ab und zu abgerutscht sind, haben wir es doch recht gut geschafft. Auch beim Reiten ist es wichtig, das wir immer im Gleichgewicht sitzen, um die Ponys nicht zu stören.
Nach dem Balancieren sind wir den Schrittparcours abgegangen um uns warm zu machen. Es ist nicht nur für die Ponys notwendig, dass sie vor dem Arbeiten aufgewärmt sind.
Da das Wetter immer besser und es somit auch immer wärmer wird verlieren die Ponys zur Zeit ganz schön viele Haare.
Man nennt das Fellwechsel. Die Ponys verlieren ihr dickes, warmes Winterfell und bekommen dafür dünneres und nicht so langes Sommerfell. Viele Pferde ändern im Fellwechsel auch ihre Farbe. So wird Shayar als Palomino im Sommer immer viel dunkler. Da uns beim Putzen die Haare nur so um die Ohren geflogen sind haben wir einen Wettbewerb draus gemacht: Wer putzt die meisten Haare aus seinem Pony? Team Shayar hat eindeutig gewonnen, was aber bestimmt daran lag, das Shayar größer ist und es dadurch mehr Fläche zum Putzen gibt.
Den Schrittparcours haben wir fast alle alleine geritten.
Wir haben die Ponys mittlerweile so gut im Griff, das wir die Hindernisse gerade anreiten und selbstständig überqueren können.
Wir sind über umgestürzte Baumstämme, über eine total hohe Brücke, um Baumstümpfe herum und über einen riesigen Wassergraben geritten. Zumindest haben wir uns vorgestellt, das es so war ;-)
Diejenigen die wollten durften auch traben und die ganz Mutigen sogar springen. Beim Springen wurden wir aber geführt, damit wir uns ganz auf unsere Haltung konzentrieren konnten.



14.03.2009
Da wir alle immer sicherer werden, wollen wir langsam das Tempo erhöhen. Trab und Galopp standen auf der Tagesordnung. Im Trab sollten wir versuchen leichtzutraben, im Galopp obenzubleiben ;-)
Beim Leichttraben ist es wichtig, dass wir uns nicht richtig in die Steigbügel stellen. Wir sollen uns einfach nur von dem Schwung des Ponys leicht hoch heben lassen und uns sanft wieder in den Sattel setzen. Es ist als ob man sich im Wechsel hinhockt und wieder hinsetzt.
Nach einer kurzen Einführungsrunde auf dem Holzpferd wurden Mickey und Joschi für
die Longestunde fertig gemacht.

Zum warm werden haben wir mit einigen Übungen angefangen. Wir haben die Arme ausgestreckt und hin- und hergeschwenkt, sind auf den Ponys Fahrrad gefahren, haben versucht ihre Ohren und die Schweifrübe zu erreichen und noch vieles mehr. Anschließend sind wir getrabt.
Das mit dem Leichttraben hat schon ziemlich gut geklappt. Gar nicht so einfach ist, das die beiden kleinen Ponys so schnelle, kurze Schritte machen. Uns wurde aber gesagt, wenn wir auf einem Shetty leichttraben können, können wir es auf jedem anderen Pferd auch.
Diejenigen von uns, die schon etwas länger reiten sind anschließend frei bzw. in der Abteilung geritten.
Hier haben dann auch Shayar und Kaschmir mitgemacht.
Wir sind einzeln und gemeinsam getrabt und auch galoppiert.
Das Gefühl, das erste Mal ganz alleine mit dem Pony galoppieren zu dürfen ist einfach unbeschreiblich.



07.03.2009
Bei schönem Wetter hatten wir ein spannendes Thema- Zügelführung!
Wie geht das mit dem Nachfassen und warum ist dies immer wieder zwischendurch nötig?
Begonnen haben wir- sehr zur Verwunderung der Ponys- mit Trockenübungen auf dem Reitplatz.
Je Einer von uns war das Pferd, der Andere der Reiter.
Es war ein Schrittparcours aufgebaut, durch den wir unsere "Pferde" steuern sollten.
Der Vordere bekam eine Trense umgehangen und hat das Gebiss mit den Händen festgehalten.
Der Hintere sollte sein Pferd lenken ohne dabei am Zügel zu ziehen.

Im Anschluss haben wir die Ponys aufgehalftert und durch den Parcours geführt, um ihnen alle Stationen zu zeigen.
Besonders das Labyrinth war schon beim Führen eine Herausforderung, aber auch beim Laufen über die Stangen mußten wir uns gut konzentrieren, um aufs Pony aufzupassen und selber nicht vor die Stangen zu stoßen.
Beim Reiten haben wir schnell festgestellt, das der Parcours noch eine Schwierigkeit hatte. Beim Slalomreiten und im Labyrinth z.B. mußten wir die Zügel mehr aufnehmen, damit das Pony auch den richtigen Weg nimmt und nicht einfach geradeaus läuft.
Wenn wir durch die Dualgassen und über die Stangen geritten sind, 
sollten wir die Zügel lockerer lassen, damit die Ponys sich strecken konnten.
So waren wir die ganze Zeit mit Zügel annehmen und nachgeben beschäftigt. Zum Glück hat niemand von uns einen Knoten in den Zügeln oder gar im Gehirn bekommen.
Am Ende durften wir dann alle, die wollten noch ein bißchen traben um den Kopf wieder frei zu bekommen.



28.02.2009

Nachdem zwei Kinder krankheitsbedingt nicht kommen konnten, musste auch noch Mickey pausieren.
Er hat ein entzündetes Auge und sollte sich deshalb ausruhen dürfen.
Wir haben uns gleich mit dem Reiten bzw. damit wie man überhaupt auf das Pony drauf kommt beschäftigt.
Bisher wurden die meisten von uns noch aufs Pony drauf gehoben. Da wir aber alle schon ein ganz schönes Stück gewachsen sind, wollen wir es bald auch alleine schaffen aufzusteigen. Also haben wir es am Holzpferd geübt. Das war gar nicht so einfach immer das richtige Bein zu nehmen, damit man sich keinen Knoten rein macht. Sehr wichtig ist auch das wir beim Aufsteigen schon die Zügel in der Hand halten, damit wir einwirken können, wenn mal ein Pony losläuft. Zum Glück war das Holzpferd sehr geduldig, so dass wir üben konnten, bis es alle richtig gut geschafft haben.

Danach haben wir uns an die schwierigste Aufgabe gemacht, nämlich die Ponys sauber zu bekommen.
Die hatten sich alle kurz vorher erst auf dem Sandplatz gewälzt und sahen dementsprechend aus.
Als dann endlich alle Ponys fertig waren sind wir mit ihnen auf den Reitplatz gegangen.
Wir haben einzeln ein paar Bahnfiguren geübt. Anschließend wollten wir lernen in einer Abteilung zu reiten. Kerstin hat mit Kaschmir mitgemacht, damit er es auch gleich lernt. Das ist gar nicht so einfach hinter einem anderen Pony herzureiten, ohne zu überholen oder zu dicht aufzureiten.
Zwischendurch durften wir auch einzeln reiten. 
Es ist toll, das auch unsere Kleinsten die Ponys mittlerweile dahin lenken können, wo sie hin wollen. Und dass ohne an den Zügeln zu ziehen.
Wir sind außerdem noch getrabt und haben das Leichttraben geübt. Auch das klappt immer besser.
Heut hat es wieder unheimlich viel Spaß gemacht, so dass unsere Eltern uns kaum vom Hof bekommen haben.


21.02.2009
Bedingt durch den Stallwechsel und den harten Winter ist der Reitkindergarten ganz schön lange Zeit ausgefallen. 
Jetzt geht es endlich weiter und wir haben uns an dem neuen Stall getroffen. Wir haben uns gemeinsam angesehen, was sich geändert hat. Jetzt haben die Ponys keine einzelnen Boxen mehr, sondern teilen sich einen großen Stall in dem sie selber entscheiden können, ob und wann sie rausgehen und ihr Heu fressen wollen. Natürlich haben wir uns gefragt, was die Ponys denn besser finden- die Haltung in Boxen oder so, wie sie es jetzt haben? Wir mußten ganz schön gut überlegen.
Dann ist uns eingefallen, dass Pferde Lauf- und Herdentiere sind und es so viel besser finden müssen.
Bevor wir die Ponys fertig gemacht haben, haben wir früher gelerntes aufgefrischt. 
Wie führt man noch mal ein Pony und warum ist es so wichtig an Engstellen vor zu gehen? Ganz wichtig ist, das wir uns nie den Führstrick um die Hand wickeln dürfen. Wenn ein Pony sich erschreckt, können wir es nicht rechtzeitig los lassen und werden hinterher gezogen.
Kurz darauf ging es ans Reiten. Es war ganz schön viel aufgebaut.
Wir sind über Dualgassen drüber und über Stangen drüber und drunter her geritten.
Dann ging es über eine Brücke und über eine riesengroße Plane, bei der wir uns vorgestellt haben sie wäre ein See.
Außerdem mußten wir den richtigen Weg durch das Pylonenchaos finden.
Die meisten von uns sind länger nicht auf einem Pony gesessen und wir sind
auch noch ohne Sattel geritten, anfangs war es ganz schön rutschig.
Da wir aber mittlerweile alle erfahrene Reiter(innen) sind haben wir schnell unsere alte Form wieder gefunden :-)

27.09.2008
Wir haben darüber geredet, warum wir überhaupt reiten. Jeder durfte etwas sagen, und uns sind sehr viele Gründe eingefallen.
Einer davon war, dass wir Tiere und besonders Pferde sehr gerne haben. Wir wollen mit ihnen zusammen sein. Ihr Fell ist sehr warm und weich deshalb wollen wir sie streicheln und pflegen. Auch finden wir es total toll, wenn so ein großes, starkes Tier sich von uns führen und lenken lässt. Wir brauchen dem Pferd nur wenige Signale geben, damit es versteht, was wir von ihm möchten.
Die nächste Frage war, ob unsere Ponys reiten denn auch toll finden und was wir tun können, damit sie mit uns mitarbeiten und gesund bleiben. Lustig war, dass unsere Ponys mit einer Brücke verglichen wurden. Die vier Beine sollten die Pfeiler sein und der Rücken die Brücke. Da diese Brücke ein bisschen Übergewicht durch den Kopf und den Hals hat, müssen wir den Ponys helfen ihr Gewicht besser zu verteilen. Auch haben wir erfahren, das Pferde eigentlich gar nicht zum Reiten geboren sind und wir dem Pferd helfen müssen, damit es den Reiter tragen kann. Dazu macht man dann mit dem Pferd etwas, das man mit unserem Turnen vergleichen kann. Da Pferde aber keine Purzelbäume schlagen können, muss man sich andere Sachen einfallen lassen. Das nennt man dann Gymnastizieren.
Wir haben dann gleich den Worten Taten folgen lassen.
Geritten sind wir über Stangen, die ein wenig hoch gelegt waren. Um darüber zu kommen mussten die Ponys die Beine höher anheben, als beim normalen laufen. Dadurch stärken sich ihre Muskeln.
Wir haben es natürlich auch sofort ausprobiert.
Jetzt kriegen auch wir bestimmt eine bessere Muskulatur und Spaß hat es außerdem gemacht.
Als nächstes haben wir gelernt eine Quadratvolte zu reiten. Dazu mussten wir die Ponys immer biegen und wieder gradestellen. 
Das ganz schön schnell hintereinander und ohne den Tieren im Maul zu ruckeln oder zu ziehen. Dadurch passiert ganz schön viel mit unserem Ponys. Die Rückenmuskeln werden gelöst und die Hinterhand wird aktiviert. Das heißt, die hinteren Beine treten weiter unter den Pferdekörper, was wichtig ist damit unsere "Brücke Pferd" sein Gewicht besser verteilt kriegt. Wenn das nicht so wäre müssten die Vorderbeine viel mehr Gewicht tragen. Dadurch wäre die Gefahr ganz schön groß, dass unsere Ponys irgendwann vorne Schmerzen bekommen und anfangen würden zu lahmen.
Die Quadratvolte zu reiten hörte sich erst ganz schön kompliziert an. Da aber an den Stellen an denen wir geradeaus reiten sollten blaue und gelbe Gassen lagen, haben wir es echt gut gemeistert. Einige von uns haben das sogar schon im Trab geschafft.

20.09.2008
Unser Thema für diesen Tag waren die Indianer. 
Wir haben gelernt, das die Indianer sehr eng mit ihren Tieren zusammen gelebt haben. Sie kannten ihre Ponys in und auswendig und wußten genau über ihr Verhalten Bescheid. Da man das Verhalten der Pferde sehr gut studieren kann, wenn sie frei herum laufen haben wir sie auf der Wiese beobachtet. Wir haben festgestellt, das manche Pferde viel und andere wenig zu bestimmen haben. Das nennt man die Rangordnung. Ein Pferd was sehr hoch im Rang steht braucht ein rangniedriges nur böse anzuschauen und es geht ihm aus dem Weg.
Anschließend haben wir uns damit beschäftigt, wie die Indianer gelebt und was sie und ihre Tiere gegessen haben. 
Wir haben den Pferden Äpfel von Baum gepflückt und auch selber probiert.
Die Indianer haben früher Bisons gejagt. Da aber erstens keine in der Nähe waren und wir sie zweitens auch nicht hätten töten wollen haben wir uns auf die Suche nach anderen Nahrungsquellen gemacht.
An einem Maisfeld waren wir erfolgreich. Wir haben Maiskolben abgepfückt und probiert. Auch den Ponys haben wir welche mitgebracht. Schon erstaunlich, das Mais in Wirklichkeit gar nicht in der Dose wächst.
Da wir Indianer uns auf Kriegspfad begeben wollten haben wir die Ponys bunt angemalt. Die einen haben Punkte bekommen, andere Handabdrücke. Das hat allen einen riesigen Spaß bereitet, nicht nur uns Kindern.
Auch für die Ponys war es toll, so haben sie jede Menge extra Streicheleinheiten bekommen. Die gegnerischen Stämme waren durch unsere bunten Pferden wohl sehr eingeschüchtert. Angegriffen hat uns zumindest niemand.
Auch wir haben jede Menge Farbe abbekommen. Unsere Mamas sind bestimmt froh, das sie keine echten Indianersquaws sind sondern zu Hause ihre Waschmaschine stehen haben.

Auf dem Reitplatz haben wir dann unsere Geschicklichkeit trainiert.
Wir haben mit kleinen Besen Schaumstoffteile von großen Eimern geworfen.
Erst durften alle üben, dann sind wir auf den beiden kleinsten Ponys gegeneinander angetreten. Team Joschi hat hauchdünn gewonnen, aber sicherlich nur weil Mickey immer die kleineren Reiter trägt und besonders gut auf diese aufgepaßt hat.




13.09.2008

Wir haben heute mit etwas begonnen, vor dem wir uns zu Hause gerne drücken.
Zimmer aufräumen. Nein natürlich keine echten Zimmer sondern die Boxen, das Zuhause der Ponys.
Nachdem wir geholfen haben auszumisten haben wir Stroh in die Boxen gebracht und verteilt. Einstreuen nennt man das. Dann haben wir Heu in die Boxen gebracht und die Stallgasse gefegt.
Das hört sich an, als hätten wir ganz schön hart arbeiten müssen. In Wirklichkeit wollen wir aber auch das ganze Drumherum und nicht nur das Reiten lernen.
Und da wir dabei Herumalbern dürfen macht auch die Stallarbeit viel Spaß.
Nachdem wir unsere Ponys reingeholt und fertig gemacht haben sind wir mit ihnen auf den großen Paddock, auf dem jede Menge Stangen lagen. Manche lagen hintereinander, andere als Dreieck oder als Fächer.
Erst sind wir im Schritt über die verschiedenen kleine Stangenhindernisse geritten. Wir haben gelernt, das es den Pferden leichter fällt, wenn wir unsere Hände leicht von uns weg und in Richtung Pferdemaul bewegen. Dann kann das Pferd sich besser strecken und sieht auch genauer, wo es hintritt. Anschließend sollten wir uns ganz leicht nach vorne lehnen und ein wenig in die Steigbügel stellen. Als das immer besser geklappt hat durften die ganz Mutigen von uns versuchen im Trab über ein Hinderniss zu reiten. Unsere Ponys sind richtig drüber gesprungen. Das war ein Gefühl als würde man fliegen.
Sonst gibt es noch zu berichten, das Eleni heute ihr Steckenpferd mitgebracht hat. Wir Kinder haben auch damit das Springen geübt und Shayar hat sich völlig in das kleine Tierchen verliebt.

06.09.2008
Wir haben heute die ersten Bahnfiguren gelernt. Erst haben wir kurz darüber geredet, dass es auch Regeln in der Reitba
hn gibt, die eingehalten werden müssen um Unfälle zu vermeiden.
Anschließend sind wir auf den Reitplatz gegangen und sind dort ein paar einfache Bahnfiguren gelaufen. Da einige von uns noch nicht in der Schule sind und daher auch noch nicht lesen können, sind auf jeder Bahntafel über den Buchstaben Symbole angebracht, um es uns leichter zu machen. So sind wir z.B. einfach von F wie Flugzeug nach H wie Hund gelaufen und haben gleich verstanden, was durch die ganze Bahn wechseln bedeutet. Auf diese Weise haben wir heute "Ganze Bahn", "Durch die ganze Bahn wechseln", Einfache Schlangenlinie" und "Auf dem Zirkel geritten" gelernt.
Dann haben wir die Ponys von der Weide geholt und geputzt und die Hufe ausgekratzt. Nachdem wir sie alle mit schönen Zöpfen versehen haben, wurden sie aufgetrenst. Die Sättel brauchten wir heute nicht, da ohne Sattel geritten wurde. Das ist für einige von uns noch eine rutschige Angelegenheit.
In der Reitbahn sind wir dann alle Bahnfiguren ein paar Mal geritten. Erst in der Abteilung dann jeder für sich (aber zur Sicherheit immer mit jemandem nebenher laufend). Damit wir sie auch wirklich richtig reiten, langen überall Stangen und Pylonen auf dem Boden um uns den Weg zu weisen. Zum Schluss haben wir noch ein wenig auf den Ponys geturnt.
Nach dem Aufräumen haben wir auf den Strohballen getobt, getest ob die neuen Hindernissblöcke auch als Rutsche taugen und haben den Boden vom Putzplatz verschönert.

30.08.2008
Heute haben wir mit ein wenig Theorie begonnen. Die Theorie ist sehr wichtig, damit wir nicht nur sehen, was gemacht wird, sondern auch verstehen warum dies geschieht.
Was wir gelernt haben...
Es gibt drei Sorten Futter:
Kraftfutter: Getreide wie Hafer, Müsli etc.
Saftfutter: Gras, Möhren, Äpfel usw.
Rauhfutter: Heu und Stroh
Wie putze ich richtig?
Erst striegeln
Dann bürsten (Wurzelbürste und anschließend Kardätsche)
Warum? Der Striegel rauht den Dreck an und er liegt lose auf dem Fell. Dann wird der gelöste Dreck abgebürstet.
Wenn wir es umgekehrt machen würden, würde der tiefe Dreck erst "eingebürstet" und dann wieder gelöst. Das Ergebnis: Unser Pferd ist dreckig.
Damit uns nicht allzu sehr die Köpfe rauchen, haben wir dann die Ponys fertig gemacht und sind auf das Stoppelfeld gleich hinter dem Hof geritten. Erst haben wir eine große Runde im Schritt gedreht und es wurden Ponylieder und das Pippi Langstrumpflied gesungen.
Dann durften wir ausprobieren, wie es sich anfühlt im Galopp über ein Stoppelfeld zu reiten. Uns hat das sehr viel Spaß gemacht, aber unsere "Ponyführer" waren anschließend ganz schön aus der Puste.